Chirurgische
Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Michael H. Wagner
Dr. med. Werner Presting
Startseite
Wir über uns
Chirurgisches Praxisspektrum
Ambulante Operationen
D-Arzt-Verfahren
Infos über...
Varizenoperationen
Stosswellentherapie
Karpaltunnelsyndrom
Arthroskopien
Dupuytren'sche Kontraktur
Enddarmchirurgie
Leisten und Nabelbruch
Patientenservices
Qualitätsmanagement
Links

 

zur Startseite  zur Startseite Kontakt Impressum Seite drucken
 
Stosswellentherapie
 

Methode

Die Möglichkeit der Stoßwellenbehandlung in der Orthopädie oder Unfallchirurgie hat sich aus der Methode der Urologie entwickelt, Nierensteine ohne Operation durch alleinige Anwendung von Stoßwellen (Lithotripsie) aus dem Körper zu entfernen.

Ebenso wie in der Urologie werden Schalldruckwellen erzeugt, die in der Tiefe des Körpers fokussiert werden. Diese Verdichtung der Stoßwellen kann dann durch rhythmische und wiederkehrende Anwendung zur Zerstörung eines Kalkherdes führen. Die Verkalkung wird durch die Stoßwellenbehandlung zu feinstem "Sand" zerrieben und kann dann vom Körper aufgenommen und auf dem Blutweg abtransportiert und ausgeschieden werden.

Die Energieverdichtung erfolgt dann im Zentrum der Verkalkung. Andere Körperstrukturen, die sich in der Nähe der Verkalkung befinden (z.B. Blutgefäße, Nerven,Sehnen) werden von der Stoßwelle zwar erfasst, aber nicht geschädigt, da sie nicht im Fokus der Stoßwelle liegen. Eine einzige Stoßwelle ist als lauter Ton zu hören und wird als Schlag, etwa wie bei einem Fauststoß empfunden. Die Häufigkeit der Stöße beträgt in etwa 60 - 300 pro Minute, die Stoßstärke kann der Verkalkung angepasst werden.

Behandelt werden vor allem:

  • Tendinosis calcarea (Kalkdepots in der Sehnenhaube der Schulter (Rotatorenmanschette)
  • Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen)
  • Epicondylitis humeri ulnaris (Golferellenbogen)
  • Plantarfasziitis (Fersensporn)
  • Patellarsehnentendinitis (Schmerzsyndrom der Kniescheibensehne)

An der Grenze zweier unterschiedlich dichter Gewebestrukturen, so z.B. zwischen Knochen und Fett, wird durch Ausbreitungshindernisse die Energie der Stoßwelle in diesen Strukturen freigesetzt. So werden durch die extrakorporale Stoßwellentherapie Kalkablagerung zertrümmert, die Durchblutung gefördert, sodass der Kalkabtransport beschleunigt erfolgen kann. In der Regel sind bis 5 Behandlungen von 5-10 Minuten erforderlich. Die Erfolgsrate der Behandlung, insbesondere wenn sie mit einer zielgerichteten Nachbehandlung verbunden wird liegt zwischen 52% bis 91%. Bei der Anwendung gibt es kaum Komplikationen oder Nebenwirkungen. Leider werden die Kosten für die Stoßwellentherapie z.Zt. nicht von den gesetzlichen Krankenkassen, obwohl inzwischen umfangreiche Studien zeigen, dass in über 65% und mehr eine deutliche Schmerzbesserung bzw. -befreiung anhaltend zu verzeichnen war. Wohl aber werden die Behandlungskosten von den privaten Versicherungen übernommen.

Nebenwirkungen

Neben Blutergüssen kann es zu Schwellungen oder oberflächlichen Hauteinblutungen kommen. Seltener wird von einer kurzfristigen Schmerzverstärkung im Behandlungsgebiet berichtet. Bei nicht sachgerechter Handhabung kann es zu Schäden an knöchernen Strukturen, Blutgefäßen, Nerven oder Sehnen mit Früh– und Spätauswirkungen kommen.
Die während der Behandlung empfundenen Schmerzen werden unterschiedlich stark wahrgenommen, Narkosebereitschaft wird vorgehalten, falls die Schmerzen zu stark werden. Wenn die Anfangsbeschwerden nach drei Sitzungen nicht deutlich besser geworden sind, sollte die Therapie nicht fortgesetzt werden.

 

 

 

Nach oben Zur Startseite Impressum Kontakt powered by gitnet.de